Seit dem 3. November 2026 verhandelt das Sächsische Oberverwaltungsgericht über mehrere Klagen gegen den geplanten Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle. Im Mittelpunkt steht der Änderungsplanfeststellungsbeschluss der Landesdirektion Sachsen vom September 2024, der unter anderem eine Erweiterung des Frachtvorfelds vorsieht.
In dem Verfahren mit dem Aktenzeichen 7 C 35/24 vertreten Rechtsanwältin Dr. Franziska Heß, Fachanwältin für Verwaltungsrecht, und Rechtsanwalt Dr. Martin Wiesmann (Kanzlei Baumann Rechtsanwälte PartG mbB) die Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie drei Privatpersonen.
Gegenstand der gerichtlichen Prüfung sind insbesondere Fragen des Fluglärmschutzes, erhebliche Belastungen durch Ultrafeinstaub sowie die Berücksichtigung natur- und klimaschutzrechtlicher Anforderungen bei der Genehmigung des Vorhabens.
Für die mündliche Verhandlung sind mehrere Termine im November 2026 vorgesehen. Eine gerichtliche Entscheidung steht noch aus.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zum Verfahren und zu den Hintergründen der Klage finden Sie in den Veröffentlichungen des BUND Sachsen:
- Verhandlung zum Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle beginnt – Informationen zur mündlichen Verhandlung
- Frachtflughafen Leipzig/Halle: 400-seitige Klageschrift eingereicht – Zusätzliche Hintergründe zu den Klagegründen und den rechtlichen Streitpunkten
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MDR SACHSENSPIEGEL: Ausbaupläne von Flughafen Leipzig/Halle vor Gericht – Fernsehbeitrag vom 3. November 2026 (ca. 3 Minuten)

